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zeige Windfakten
  • Ein einziges Windrad mit 3 Megawatt Leistung erzeugt pro Jahr Strom für mehr als 2.000 Haushalte.
  • Bis zum Jahr 2020 wird die Windkraft bis zu 18 Prozent der europäischen Stromproduktion liefern.
  • Mit dem Strom, den ein Windrad in einer Stunde erzeugt, kann man 65 Jahre lang täglich eine Stunde fernsehen.
  • Die Windräder in Österreich erzeugen Strom für 46 Prozent aller österreichischen Haushalte.
  • In der Europa sind Ende 2017 Windräder mit einer Leistung von rund 170 Gigawatt installiert, womit 12 Prozent des gesamten europäischen Stromverbrauchs gedeckt werden können.
  • Mit dem Strom, den ein Windrad in einer Stunde erzeugt kann man mehr als 15.000 Liter Wasser kochen.
  • Mit dem Strom, den ein Windrad in einer Stunde erzeugt kann man zwei Jahre lang rund um die Uhr Playstation spielen.
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Windräder und Landschaftsbild

Windräder sind weithin sichtbar

Ob Land- oder Forstwirtschaft, industrielle Entwicklung oder Städtebau: Seit jeher hat das Handeln der Menschen die Landschaft geformt und ihr Aussehen geprägt. Ob ein Bauwerk als Störfaktor im Landschaftsbild empfunden wird oder nicht, hat viel mit Gewohnheit zu tun. Auch Hochspannungsleitungen, Fabriken oder Autobahnen sind Teil unserer Umwelt, und wir haben gelernt, damit zu leben.

Ein schönes Beispiel dafür ist ein Zitat aus einer Mühlenzeitschrift aus dem Jahr 1913. Im 19. Jahrhundert war die Blütezeit der Windräder. In ganz Europa drehten sich rund 200.000 Anlagen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Windmühlen durch Dampfmaschinen abgelöst. Es begann das große Mühlensterben. Das Verschwinden der Windmühlen veränderte die Landschaft. In einer Mühlenzeitschrift beklagt sich daher ein Mann: „Es schwindet die Romantik immer mehr, die Gegend wird kahl.“ In seiner Gegend standen von einst zehn Windmühlen nur mehr vier.

Wo der Strom herkommt

Natürlich verändern auch die weithin sichtbaren Windkraftanlagen das Landschaftsbild. Aber wie diese Veränderung empfunden wird, wird ganz stark durch die subjektive Wahrnehmung des einzelnen bestimmt. In den 1970er Jahren gab es den Spruch: „Strom kommt aus der Steckdose.“ Gemeint war damit: „Es ist mir egal, wo der Strom herkommt, Hauptsache ich kann ihn nutzen.“ Doch das kann uns heute nicht mehr egal sein.

Kein gefährliches Erbe

© Stefan Hantsch / IGW
© Stefan Hantsch / IGW

Wenn ein Windrad nach rund 20 Jahren seinen Lebenszyklus vollendet hat, kann es rasch, problemlos und umweltverträglich wieder abgebaut werden. Viele Bestandteile können wiederverwertet werden. So können wir unseren Kindern eine saubere Landschaft hinterlassen und kein gefährliches Erbe, wie es Atommüll und in den Boden gepresstes CO2 sind.

Zeugnisse der Veränderung

Windräder sind eine dezentrale Form der Stromerzeugung. Es gibt viele davon, und man sieht sie von weitem. Manche Menschen stört, das rauchende Kohlekraftwerke dagegen oder grenznahe Atomkraftwerke sind eben weniger häufig zu sehen. Und wer denkt schon an überflutete Alpentäler, in denen riesige Staukraftwerke den Wasserreichtum Österreichs zur Stromerzeugung nutzen. Oder an die Eingriffe in die Natur durch die großen Laufkraftwerke an der Donau.

Die Anrainer sind meist stolz

Wie die Erfahrung mit bestehenden Windparks zeigt: Wenn die Anrainer in geplante Windkraftprojekte frühzeitig eingebunden werden (durch ausführliche Informationen, aber auch durch finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten u.a.), entwickeln die meisten eine sehr persönliche Beziehung zu den Windrädern. Diese werden dann nicht als optische Störfaktoren, sondern als Zeugnisse einer sauberen regionalen Energieversorgung gesehen, auf die die Menschen zu Recht stolz sind.

Braucht es einen Schallschutz für Windräder?

Moderne Windenergieanlagen sind relativ leise. Dank der technologischen Entwicklung laufen vernünftig konstruierte und richtig platzierte Anlagen so ruhig, dass sie für Menschen, die ein paar hundert Meter entfernt wohnen, kaum noch zu hören sind. ...

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